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Bahia-Poseidon 2005

Tauchen auf Menorca

Menorca2005 1 Als feststand, dass es wegen mangelnder Nachfrage auch in diesem Jahr keine gemeinsame Cadaques-Fahrt geben würde, fand Karin Feldmann ein paar Interessenten, die spontan zusagten, sich die Tauchbasis "Poseidon" auf Menorca mal näher anzusehen.
So fielen wir, Reinhard und Karin, Siggi und Ulrike, Brigitte, Annette, Rosi, Andrea und ich an einem Donnerstagabend Mitte September im Hotel "Bahia" ein und wurden trotz später Stunde noch mit einem erstklassigen Abendessen überrascht. Danach ging´s rüber zu der etwa 500 m entfernten Apartmentanlage "Sa Caleta", die die kommende Woche unser Zuhause sein sollte.
Taucherhotel "Bahia-Poseidon"
Der erste Morgen verlief etwas hektisch: 8 Uhr Frühstück im Hotel, 8:30 Uhr einchecken in der Basis, die direkt unter dem Hotel liegt, 9 Uhr rein in den Neopren, aufrödeln und dann wartete auch schon das Boot! Das Team bestand aus Hamburger Seebär Dieter, Basisleiter, der gerne frauenfeindliche Witze erzählte, TL Ulf aus Sachsen und TL Dani aus der Schweiz. Eine echt prima Truppe, wenn man sich erst mal an die Dialekte gewöhnt hatte! Menorca2005 2
Das Team
Menorca2005 3 Es gab zwei Ausfahrten am Tag. Die Tauchgebiete am ersten Tag waren recht unspektakulär. Der Grund dafür musste das Wetter sein, irgendwie wurden die Wellen immer höher. Auf der 2. Heimfahrt war Poseidon offenbar übelst´ gelaunt. Wir mussten die Geräte unter den Sitzen sichern und uns festhalten, die halbe Besatzung war etwas grün im Gesicht und einige räumten bei der Gelegenheit auch gleich ihren Magen auf. Dabei wurde doch alles getan, um Poseidon zu besänftigen! Die Tauchschule verfügte über ein ausgeklügeltes Erziehungssystem. Bleigurt an Bord vergessen? Flasche Sekt! Tauchpartner verloren? Oder Teil der Ausrüstung? Sekt! Schnapszahltauchgang? Après-Dive
Das Tauchboot
Die Zahl der sektkostenpflichtigen Vergehen war endlos, was sicherstellte, dass nach jedem Tauchgang mindestens eine geöffnet werden musste. Dabei wurde streng darauf geachtet, dass Poseidon den ersten Schluck bekam und der Skipper den zweiten. Erst wenn auch jeder Tauchlehrer am Sekt geschlürft hatte, durfte sich das gemeine Volk an der Flasche vergreifen. Am zweiten Tag war es so stürmisch, dass wir nicht rausfahren konnten. Betrübt saßen wir nach dem Frühstück vor der Bar und beobachteten respektvoll das Unwetter, das draußen tobte. Menorca2005 4
"In 99 Tagen ist Weihnachten"
Menorca2005 5 Nach langem hin und her entschlossen wir uns, endlich 11:00 Uhr einzuläuten. Hotelbesitzer Erich grinste und zapfte uns schnell die erste Runde. Am Ende des Tages hatten wir zahlreiche spanische, vor allem alkoholische Spezialitäten getestet, jede Menge gelacht und sogar schon den ersten Advent gefeiert! Am nächsten Tag wurde unsere Gruppe verstärkt durch Ulli und Kerstin. Während Kerstin nur "Brutzeln" gebucht hatte, schwang sich Ulli zumindest gelegentlich aufs Mountainbike und durchstreifte mit Rosi die Insel.
Und auch Poseidon war endlich ruhig, jedenfalls konnten wir nun die schöneren Tauchplätze anfahren. Wir sahen viele Zackis, Oktopusse, Muränen, Barrakudas, Nacktschnecken, Drachenköpfe, Brassen- und Mönchsfischschwärme, Grotten und Canyons. Highlight war für mich wohl "Pont d´en Gil", eine Tropfsteinhöhle mit Eingang in ca. 10 m Tiefe. Beim Auftauchen im Inneren fühlt man sich ein wenig wie in der Geisterbahn. Menorca2005 7 Menorca2005 6
Weiss-Blaue Fadennacktschnecke Punta Quintana
Menorca2005 8 Die Woche ging schnell zu Ende. Jeder Tag wurde abgerundet mit köstlichen Speisen aus Stefans Küche,Ziel erreicht! die wir meist draußen auf der Terrasse mit Meerblick einnahmen. Eines Abends erkundeten wir "The Blarney Stone", ein Irish Pub, der ca. 30 Gehminuten vom Hotel entfernt liegt. Er lockte mit Live Musik und einer Sonderaktion: Für 3 "Pints" (1/2 l Bier) bekam man ein T-Shirt oder eine Kappe. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass wir auf dem Nachhause-Weg alle neu eingekleidet waren....
Tja, und da es grade so schön war, entschied sich die Redakteurin spontan dazu, noch eine Woche länger zu bleiben. Vielleicht mache ich mich jetzt ein bisschen unbeliebt, wenn ich erzähle, dass wir in der zweiten Woche zur Malakoff gefahren sind?!? Das Wrack liegt auf fast 40 m Tiefe und wird deshalb nur selten angefahren. Aber es lohnt sich! Wir tauchten ab und schwebten direkt in einen riesigen Schwarm Barrakudas, die offenbar keine Angst vor uns hatten. Atemberaubend! Menorca2005 9
Barrakudas am Malakoff-Wrack
Menorca2005 10 Bleibt zu erwähnen, dass Menorca auch Nichttauchern einiges zu bieten hat. Die Hauptstadt Mahòn ist sicher einen Ausflug wert, ebenso die ganz in der Nähe liegende Stadt Ciutadella. Mountainbike Fahren ist möglich, zumindest sind Rosi und Ulli mal ein paar Teststrecken gefahren. Räder konnte man direkt vom Hotel ausleihen. Sonnenanbeter kommen am Strand oder am Pool auf ihre Kosten.
Unsere Truppe

Resumé: Bahia- Poseidon, wir kommen wieder!!

Karin Sander

 


info: www.bahia-poseidon.de

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Blick auf die Bucht

 

   
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