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Tauchen im Blausteinsee

Ein kurzer Erlebnisbericht von Peter über den Tauchtrip des TCM

Die Teilnehmer
Und mit dabei waren: Karin, Reiner, Brigitte, Markus, Andrea, Claudia, Sebastian, Frank, Sven, Wolfgang, Marion, Ulrike, Nina, Lutz, Mareille und Peter

2006 Blaustein1 Früh ging es los am Sonntag, 20.08.06, Treffen und Abfahrt 07:30 Uhr, Weseler Straße, Pendlerparkplatz. Das Wetter war durchwachsen, doch zunächst trocken. Aber hinter Köln fing es dann an wie aus Kübeln zu regnen. So kamen wir im strömenden Regen an und hatten unseren "ersten nassen Eindruck" vom Blausteinsee.

Der Blausteinsee
Der Blausteinsee ist ein ehemaliges Braunkohlelabbaugebiet zwischen Köln und Aachen in der Nähe der A 1, an der Abfahrt Weisweiler gelegen. Hier wurde ein Wassersportfreizeitrevier für Jedermann geschaffen, für Segler, Surfer, Schwimmer und Taucher. Aber auch ein abgesperrtes Naturschutzgebiet wurde angelegt.
Die verschiedenen Bereiche sind aus Sicherheitsgründen von einander abgetrennt. Der Taucherbereich befindet sich an der Nordseite des Sees. Die betauchbare Wassertiefe beträgt bis zu 40 Meter. Die Sichtweiten liegen zwischen 2 und 10 Metern. Drei unterschiedlich tiefe Ausbildungsplattformen auf sechs, neun und zwanzig Meter Tiefe stehen zur Verfügung,

Daneben wurden einige interessante Gegenstände versenkt. Als Highlight sicherlich das voll aufgetakeltem Segelboot in 28 Meter Tiefe aufrecht stehend am Grund des Sees. Aber auch eine kleine Bank, ein geschmückter Tannenbaum und zwei Lkw-Führerhäuser gilt es zu entdecken. Zur Erleichterung sind einige Orientierungsseile am Grund gespannt.
2006 Blaustein2


Überschreitet man die Tiefelinie von 20 Metern so ist das Mitführen einer Boje Pflicht. Da es beim Auftauchen aus diesen Tiefen zu Begegnungen mit Surfern und Booten an der Oberfläche kommen kann, weil man sich dann außerhalb des abgesperrten Tauchbereiches befindet.

Vor Ort befindet sich die Tauchschule Tauchaixperte. Dort gibt es die Möglichkeit sich unter einem großen Blechdach umzuziehen. Vor jedem Tauchgang erfolgt eine Einweisung durch den Tauchwart. Daneben hält die DLRG an Wochenenden eine Station besetzt. Der Eintritt beträgt 7,50 Euro pro Taucher.

Ankunft
Im Regen angekommen war die Stimmung erst einmal ein wenig gedrückt. Aber wenn wir schon so weit angereist waren wollten wir auch ins Wasser. Außerdem waren einige richtig heiß auf ihre Prüfungstauchgänge und wollten sich nicht von so ein bisschen Regen aufhalten lassen. Nachdem Reiner die Planung und Einteilung der Tauchgruppen übernommen hatte, bekamen wir von dem Tauchwart der Basis noch ein ausführliches Briefing.

Danach ging es für die ersten Gruppen ins Wasser. Die Sicht war leider mit 2-3 Meter eher bescheiden. Die Temperatur unterhalb der 17 Meter Sprungschicht lagen bei 6-7 unangenehmen Grad. Oberhalb der Sprungschicht lag sie allerdings auch nicht wesentlich höher. Trocken- oder Halbtrockentaucher waren daher klar im Vorteil.


Das Tauchen
Zu sehen gab es, neben den erwähnten Gegenständen, nur eine eher spärliche Flora und Fauna. Als Highlight sind allerdings die zahlreichen und zum Teil sehr großen Flusskrebse zu nennen. Im Flachwasserbereich links vom Einstieg tummelten sie sich zu Hauff und begrüßten den Taucher mit aufgerichteten imposanten Scheren.

Trotzdem kann man sagen, dass sich das Tauchen im Blausteinsee mit Sicherheit lohnt, wenn auch die doch weite Anreise von über 200 km in Kauf genommen werden muss. Bei schönen Wetter hätte es sicherlich noch mehr Spaß gemacht, aber so war zum Glück weniger los. An sonnigen Wochenende sind auch schon mal hunderte von Tauchern im Wasser.

2006 Blaustein3 Ach ja und bevor ich es vergesse.

Sebastian Friedag und Frank Schellerhoff haben ihre letzten Prüfungstauchgänge gemacht und damit erfolgreich ihren Bronzekurs abgeschlossen.

Glückwunsch nochmals an dieser Stelle.

Neptun wird euch sicherlich noch persönlich begrüßen.


Peter Pleumann

   
© by Tauchsportclub Münster e.V.