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Tauchen am Great Barrier Reef - Queensland - Australien

Shark Expedition an Bord der Undersea Explorer aus Port Douglas


Ein Reisebericht von Peter Pleumann

Australien 2004 01

Australien 2004 02

Abendliche Stimmung im Hafen von Port Douglas

 

Die erste Idee
Als wir im Jahre 2003 von Freunden, die für ein halbes Jahr nach Australien gehen wollten, gefragt wurden, ob wir sie dort nicht besuchen kommen, stand für uns sofort fest, dass wir dann in Australien auch tauchen gehen würden. Nach kurzem Studium einschlägiger Literatur war klar, dass es das Great Barrier Reef sein würde. Die Frage war nur, wie man das Great Barrier Reef am besten erleben kann, wenn man nur ein Woche Zeit hat. Schließlich ist es das größte Korallenriff der Welt. Somit stand fest, dass wir lediglich einen kleinen Teil dieser wunderbaren Unterwasserwelt erleben könnten.

Zunächst fragten wir Freunde, Bekannte und Verwandte, um uns Tipps und Ratschläge zu holen. Dadurch erhielten wir auch den Hinweis mal im Internet unter www.tauchernet.de nachzuschauen. Dieses nicht kommerzielle Internetforum, das sich mit verschiedenen Belangen des Tauchens befasst, hat auch eine Rubrik "Reisen". Dort finden sich viele Einträge und Berichte von Tauchern für Taucher über Reisen, Tauchbasen und Tauchspots, natürlich auch etwas über Australien und das Great Barrier Reef.

 
Das Great Barrier Reef
Das Great Barrier Reef liegt vor der Nordostküste Australiens. Es erstreckt sich über eine Länge von mehr als 2000 km an der Küste Queenslands und ist teilweise über 100km vom Festland entfernt. Insgesamt besteht es aus über 2500 Einzelriffen, sowie über 900 Koralleninseln. Die Fläche, die seit 1975 unter Naturschutz steht und 1981 von der UNESCO in die World Heritage Liste aufgenommen wurde, beträgt fast 350.000 km². Dieses Gebiet nennt sich "Great Barrier Reef Marine Park" und ist in mehre kleinere Gebiete unterteilt, Far Northern, Cairns, Central und Mackay/Capricorn.

 

Die Suche nach dem richtigen Veranstalter
Nach weiterem Stöbern im Internet trafen wir auch auf einige Eintragungen über ein Forschungsschiff, welches mehrtätige Reisen zum Great Barrier Reef, speziell zum Osprey Reef und hinaus bis in die Coral Sea unternimmt. Dabei handelte es sich um die Undersea Explorer. Diese startet von Port Douglas, einem ehemaligem kleinen Fischerdorf im Norden von Queensland, dem nordwestlichen Bundesstaat Australiens, etwas 60 Kilomter nördlich von Cairns.

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 Ein Nautilus vor der Markierung

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Haie vor der Fütterung

Das Schiff
Die Undersea Explorer ist ein 23,72 m langer, 6,20 breiter und 4,82 hoher Stahlkreuzer, der über zwei Decks plus ein Oberdeck verfügt. Sie verfügt über 2 x 224 KW Cummins 6CTA Schiffsdiesel. Sie hatte 1990 ihren Stapellauf und fährt seitdem speziell auf Tauchforschungsreisen im Great Barrier Reef. Die maximale Entfernung von Land darf nicht mehr als 200 nautische Meilen betragen. Die maximale Personenzahl inklusive Crew darf 27 Personen nicht übersteigen.

Die Undersea Explorer beim AuftauchenDie Undersea Explorer bietet Meeresbiologen die Möglichkeit verschiedene Forschungsprojekte im Great Barrier Reef zu unterhalten. Sie hat als eines der wenigen Schiffe die Genehmigung solche Reisen und Projekte in dem unter Naturschutz stehenden Gebiet zu unternehmen. Daneben darf das Schiff zahlende Tauchgäste mitnehmen, um die Forschungsarbeit zu finanzieren. Die Gäste dürfen im Gegenzug an der Forschungsarbeit teilnehmen und erhalten Vorträge über Meeresbiologie.

Die Buchung

Im Januar 2004 besuchten wir dann wie jedes Jahr die Boot in Düsseldorf. In der Hoffnung hier mehr Informationen und eventuell weitere und günstige Angebote zu finden, machten wir uns auf die Suche nach einem Stand für Australien. Schnell wurden wir fündig. Am Stand von Diversion OZ trafen wir auf Dirk Werner-Lutrop. Er empfing uns sofort sehr freundlich und beriet uns sehr kompetent. Neben der Undersea Explorer bietet Diversion OZ verschiedene Tauchreisen an, so auch Tauchreisen mit Mike Ball und Silversurfer. Alle haben auch Stützpunkte in Cairns, Townsville oder Port Douglas.

Letztendlich wurde uns aber schnell klar, dass die Undersea Explorer die richtige Wahl für uns sein würde. Es war ein Schiff von Tauchern für Taucher. Kein Schnickschnack, keine übertriebener Komfort oder Luxus. Das Schiff verfügt neben den Kabinen für die Crew über 10 Kabinen für jeweils 2-3 Personen für Gäste und Forscher. Es hat ein Unterdeck und ein Hauptdeck, sowie ein Oderdeck und ein Achterdeck Im Unterdeck ist mittschiffs das Labor untergebracht (absolut dryroom). Im Hauptdeck ist die Kombüse und der Aufenthalts, Speise- und Briefingraum (semi dry room). Im Achterdeck ist der Bereich für das gesamte Tauchequipment, inklusiv Füllanlage untergebracht. Zwischen Hauptdeck und Achterdeck befinden sich auch die kombinierten Nasszellen, mit Dusche, Toilette und Waschbecken. Die einzelnen Kabinen verfügen über keine Badezimmer. Vom Achterdeck gelangt man über eine Treppe auf das Oberdeck, dass auch als Sonnendeck genutzt werden kann. Von dort gelangt man auf das Vorschiff mit der Brücke und den Kajüten für einen Teil der Crew.

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Da unser eigentlicher Reisetermin über Ostern schon fest stand, entschieden wir uns für die Teilnahme an der Shark Expedition in der Woche vor Ostern. Diese sollte an den Ribbon Reefs entlang bis zum Cod Hole und dann weiter über die offene See in die Coral Sea bis zum Osprey Reef führen. An Bord sollten dann Haibeobachtungen stattfinden.

Daneben sollte auch ein Nautilusprojekt fortgesetzt werden. Eventuell kämen noch ein oder zwei andere Projekte hinzu. Die Forscher an Bord würden uns auch teilhaben lassen an ihrer Arbeit. Es würde Vorträge, Filme und spezielle Tauchgänge geben. Für Abwechslung und Spannung würde also gesorgt sein, soviel war uns sofort klar.

Auf der Boot lernten wir dann auch noch den Kapitän und Manager der Undersea Explorer, John Rumney kennen. Er war uns gleich sympathisch. Er erklärte uns noch einiges zum Schiff, der Crew, den Riffen und der Idee die hinter der Undersea Explorer, nämlich Forscher die Möglichkeit zu geben Meeresbiologische Projekte durchzuführen.

Da die staatliche Unterstützung in Australien dafür eher bescheiden ist, finanziert sich das Schiff und die Projekte über Stiftungen, Spenden und Sponsoren, sowie über Taucher, die als Gäste an den Reisen teilnehmen können.

Dirk nahm unsere Daten auf und versprach uns, dass wir noch innerhalb der nächsten Tage ein Angebot aus Australien von seiner Agentur per Email bekommen würden. Der Preis sollte 2450,- AUS-Dollar betragen, also ca. 1700,- Euro pro Person. Darin enthalten sind der sieben Tagetrip, alle Tauchgänge (max 22. TG), Vollverpflegung und Steuern. Nicht enthalten sind Bier und Wein. Sinnvoll ist auch der Abschluss einer Tauchversicherung bei DAN oder einer anderer Organisation für eventuelle Tauchunfälle.

Bereits am nächsten Tag hatten wir eine umfangreiche Email mit einem kompletten Angebot inklusive Inlandsflug Sydney - Cairns, Bustransfer und zwei Hotelübernachtungen in Port Douglas nach der Expeditionswoche zu einem sehr guten Gesamtpreis.

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Die Reise beginnt
Unsere Reise begann dann zunächst nach Sydney. Den Flug machten wir mit Emirates Airlines. Absolute empfehlenswert. Der Preis betrug ca. 1000.- € inklusive Steuern. Super Services an Bord, gutes Essen nettes Personal. Nach einer Woche Sydney flogen wir dann am Samstag, 03.04.04 von Sydney Domestic Airport mit Virgin Blue nach Cairns. Der Flug dauert ca. 2,5 Stunden. Der Flug kostet normalerweise pro Person zw. 200 und 300,- €. Positiv bei Virgin ist es, dass man bei Vorlage einer Padi-Tauchlizenz das Tauchgepäck kostenlos transportiert bekommt. Ansonsten kostet es 10-30,- AUS Aufpreis. Am Flughafen erwartet uns schon ein Fahrer, der uns zum 60 Kilometer nördlich von Cairns gelegenen Hafen Port Douglas fahren sollte. Zu unserer Überraschung, obwohl wir nach einer Woche Australien schon im Englischen geübt waren, sprach der Fahrer nach einige Sätzen auf Deutsch weiter. Kein Wunder war er doch deutscher Auswanderer. So wurde die Fahrt sehr kurzweilig, da wir von ihm direkt eine umfangreiche Einführung in Land und Leute von Queensland bekamen.

Am Hafen angekommen erwartete man uns bereits im Büro von Undersea Explorer. Obwohl wir etwas zu früh waren, wurde unser Gepäck schon übernommen. Wir selbst gingen kurz noch in die City. Danach fand die persönliche Begrüßung an Bord statt, kurze Einweisung in die erste Abläufe, Kabinenübernahme, Verstauen der Tauchausrüstung und die übliche Formalitäten beim Check In. Danach brauchte die Crew noch etwas Zeit für Vorbereitungen, so dass wir Gäste noch im Hafen etwas Essen gehen konnten.
Um ca. 20:00 Uhr ging es dann los. Wir stachen nordwestlich in See. Die See war ruhig und wir bekamen in einem ersten Briefing genaue Informationen über die Reise und lernten unsere Crew und Mitreisenden kennen. Eine gemischte Truppe, Australier, Neuseeländer, Südafrikaner, Italiener, Amerikaner, Engländer, Deutsche, Holländer und Japaner. Eine echt bunte Mischung aus erfahrenen Tauchern. Alle waren gespannt auf die nun kommende Reise, die Tauchgänge und die angekündigten Forschungsprojekte.

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Die Crew
Neben dem Eigner und Kapitän John Rumney waren noch der Engineer (Maschinist) Jim McGreevy, der Chef (Koch) Erwan Salaun, die Hosty (Assistentin) Karen Henkel, der Dive Instructor Jaap Barendrecht, Biologin und Dive Instructorin Jules Bowett, der Shark Experte Richard Fitzpatrick und die Biologin Bess Manly an Bord.


Die Forschungsprojekte

Korallenprojekt
An Bord der Undersea Explorer war auch ein deutscher Student, Dominik Meisohle, der an der Universität in Sydney ein auswärtiges Studiensemester absolvierte. Er nahm Teil an einem Korallenforschungsprojekt. Dieses Projekt befasst sich hauptsächlich mit der Erforschung fluoreszenter Proteine/Eiweiße (fPs), die in Korallen, Quallen und Anemonen vorkommen.

 

Ziel ist hierbei die Erforschung der biologischen Bedeutung dieser Proteine z.B. deren Verbreitung, die Nutzen für das Tier, Schutz vor Bleeching und/oder Lichtkollektor für Photosynthese, sowie die Aufklärung spezifischer Eigenschaften wie Anregungswellenlänge, Fluoreszenzfarbe, Eiweißstruktur u.ä., die für die Molekularbiologie von Nutzen sein könnten. Mögliche Anwendung gibt es auch in der Krebsforschung als Markergen in wuchernden Zellen.

Auf der Undersea Explorer selbst wurden nun bei den Tauchgängen nach Korallen gesucht, die interessante Eigenschaften aufweisen. Sind solche identifiziert, so werden Proben genommen, sowohl Lebend- als auch Totproben, die dann später im Labor an Land untersucht und analysiert wurden.

Um die Forschungskapazitäten deutlich zu erhöhen, arbeiten mehrere Forschergruppen von University of Sydney, der Universität von Ulm und von Hochschulen in der USA/Florida Hand in Hand.


Nautilusprojekt
Daneben gab es ein noch ein Forschungsprojekt, welches sich mit dem Leben und Verhaltensweisen des Nautilus befasst. Dazu werden vorgefertigte Drahtkäfige mit Futterlockstoff in unterschiedlichen Tiefen über Nacht an Bojen ausgesetzt. Am nächsten Tag werden die Käfige dann in der Hoffnung geborgen, dass einige Tiere sich darin haben fangen lassen.

Bei unserem Trip haben wir immerhin 11 Stück gefangen. Diese werden dann vermessen, fotografiert, gekennzeichnet und untersucht. Man will damit mehr über die Verhaltensweisen und Lebensweise dieser Tier erfahren. Das Projekt läuft schon einige Zeit. Die aktuelle Quote lag bei unserem Fang bei 1370. Dabei war uns auch Nr. 1344 ins Netz gegangen. Dieser Nautilus war bereits 14 Tage zuvor der Expedition in Netz gegangen. Martina ließ es sich nicht nehmen und kennzeichnet persönlich Nummer 1364. Sie ist jetzt sozusagen Patin eines Nautilus.


Haiprojekt
Ein weiteres Projekt war das Haiprojekt, welches an Bord von Richard Fitzpatrick betreut wurde. Dabei sollten wird bis ans North Horn am Osprey Reef fahren. Dort stand eine Haibeobachtung und -zählung der dort vorkommenden Weiß- und Schwarzspitzen-, sowie grauen Riffhaie an. Die Forscher haben in den letzten Jahre die dort lebenden Riffhaie markiert.

Sie versuchen nun durch Zählung und Beobachtung mehr über das Leben und das Verhalten, sowie die Wanderungen der Haie zu erfahren. Jeder Hai hat einen Sender erhalten. Mit Hilfe einer mobilen Messsonde können die Haie, wenn sie durch den Nahbereich dieser Empfangssonde schwimmen registriert werden. Die Haie werden dabei mit Köderfischen in stabilen Plastikkörben angelockt. Sie können aber die Köderfische nicht fressen. Es soll keine Fütterung für Tauchtouristen, sondern lediglich eine Zählung stattfinden.

Der Ablauf der Tauchgänge
Das Leben an Bord wurde geprägt durch einen besonderen Rhythmus. Die größeren Fahrtstrecken legte die Undersea Explorer in der Nacht zurück. Die kürzeren Fahrten zwischen den einzelnen Tauchspot am Tage.

Der erste Tauchgang fand um 08:00 Uhr statt. Davor gab es ein kurzes einfaches cold breakfast, bestehend aus Tee oder Kaffee, Toast, Cornflakes, frischem Obst und Saft. Nach diesem Frühstück gab es das obligatorische und ausführliche Dive Briefing, welches Jules Meeresbiologin und Tauchguide immer gerne mit einem lauten und langgezogenen "Diiiive Brieeeefiiiinnnngggg!" ankündigte. Nach dem ersten Tauchgang gab es das hot breakfast. Chef Erwaan zauberte jeden Tag leckeres Rührei, Spiegelei, Omeletts, Eggs Jules Bowett beim BriefingBenedict, Toast, Brot, Obst, Frikadellen usw. Währenddessen fuhr die Undersea Explorer meist zum nächsten Riff. Vor dem zweiten Tauchgang wieder ein ausführliches Briefing. Danach war Lunchtime. Auch hier zauberte Chef Erwaan jeden Tag verschiedene Vor-, Haupt und Nachspeisen in Buffetform.

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Danach war Mittagspause, die wir gerne auf dem Sonnendeck, im Labor oder einfach in den Kojen verbrachten. Am Nachmittag dann der Dritte Tauchgang. Danach gab es Teatime mit Tee oder Kaffee und Gebäck. Am Abend folgte dann der Nightdive mit anschließendem ausgiebigem und supergutem Dinner. An verschiedenen Abenden gab es dann noch Vorträge von den mitreisenden Wissenschaftlern. Der Tag war sehr gut ausgefüllt. Langeweile kam nie auf. Man konnte sich zurückziehen, konnte seine Ruhe habe, durfte zusammen mit einem Crewmitglied das Schiff erkunden, konnte das Labor, vor allem den PC für Güste benutzen oder konnte einfach lesen und faulenzen.

An dieser Stelle möchte ich mich noch mal ganz herzlich bei John und seine gesamte Crew bedanken. Vor allem uns "Ausländer" habt ihr so herzlich und unkompliziert bei euch aufgenommen, dass wir uns von Anfang an bei euch wohl gefühlt haben. Ihr seit ein supertolles Team und habt unseren Tauchtrip zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Vielen Dank!


Die Riffe
Von Portdouglas aus ging es zunächst zum Ribbonreef. Die Tauchplätze hier waren Peekgarden, Monolith, Pixies Pineapple, Challenger Bay und Code Hole. Danach überquerten wir die Coralsea zu dem ca. 60 km nordöstlich des Ribbonreefs gelegen Ospreyreef. Hier betauchten wir die Tauchspots Admiralty, North Horn, Castles und wieder North Horn Reef. Danach ging es wieder zurück zum Ribbonreef. Diesmal zum Dynamite Pass, Light House Bommie, Pixies Garden, Eureka Bommie und Rawjuice Bommie. Daneben gibt es noch unzählige weitere interessante Plätze, die man aber unmöglich in einer Woche alle anfahren kann.

Peekgarden
Der Peekgarden ist ein langgestrecktes Riff welches sanft bis auf 30 - 40 Meter abfällt. Es ist einfach zu betauchen, liegt geschützt und ist strömungsarm und daher ideal zum eingewöhnen. Trotzdem ist es nicht uninteressant. So hatten wir sofort die erste Begegnung mit einem Hai, wenn auch nur einem Weißspitzenriffhai, einer Schule Barrakudas, verschiedenen Drückerfischen und einzelnen Nashorndoktorfischen. Aber auch alle Arten von Hart- und Weichkorallen mit einer Fülle von kleinen und kleinsten unterschiedlichen Riffbewohnern, wie sie für tropische Meere so typisch sind.

Monolith
Die Attraktion am Monolith ist eine gewaltig große Pavona Clavus Koralle die von 25 bis 5 Meter hoch reicht. Sie bietet Schutz für eine Vielzahl von kleineren Fischschwärme und Krebsen. Eine Schule von 20-30 jungen Barakudas zog neugierig an uns vorbei und begleitete uns eine zeitlang. Ein wunderschöne ruhiger Tauchgang zum genießen. Einziger Wermutstropfen war, dass mein Tauchcomputer direkt zu Beginn ausfiel. Die Batterie war wohl doch zu schwach. Ich bekam aber sofort Ersatz von Bord. Ein perfekter Service.

Pixies Pineapple
Das Pixies Pineapple Reef ist ein einzelner Riffblock in Form einer Ananas, die auf Sandgrund steht. Er reicht von Grund ca. 30 Meter bis ca. 3 Meter unterhalb der Wasseroberfläche Das Riff ist mit einer Unzahl der verschiedensten Hart- und Weichkorallen, sowie Schwämmen bedeckt. Die Vielzahl der Fische ist überwältigend, unzählige Fahnenbarsche, Riffbarsche und Büschelbarsche, aber auch Rotfeuerfische, Trompetenfische und Drückerfische leben hier. Bei unserem Tauchgang stießen wir auch auf einzelne Stachelmakrelen, die hier ihr Jagdrevier hatten.

Die Schönheit des Tauchplatzes tröstete mich etwas über den Verlust meiner Digitalkamera hinweg, die bei diesem Tauchgang leider in 20 Meter Tiefe abgesoffen ist. Wahrscheinlich war etwas Schmutz beim Zusammenbau in den Dichtring gekommen Zum Glück hatte Warren, ein anderer Tauchgast, das gleiche Modell, aber ohne UW-Gehäuse (engl. Housing), so dass wir uns bei den folgenden Tauchgängen mit seiner Kamera abwechselten.

Challenger Bay
Die Challenger Bay liegt in der Nähe vom Pixies Pineapple. Dort sollten wir unseren ersten Nachtauchgang machen. Der Tauchplatz ist Ideal zum Nachtauchen, nicht so tief, ein wunderschöner großer Korallengarten, mit einer großen Artenvielfalt an Korallen, Schwämmen und verschiedenen Fischen. In den vielen kleinen Öffnungen, Spalten und Ritzen findet man eine Vielzahl von Garnelen, Krabben und Krebsen. Wir fanden Schwarzhandkrabben und Scherengarnelen, aber auch zwei frei schwimmende Muränen auf der Suche nach Beute. Der Höhepunkt des Tauchens waren aber die jagenden Stachelmakrelen die über das Riff jagten

Code Hole
Das Code Hole befindet sich weiter nördlich und am Ende des Ribbon Reef. Es beginnt in einer Tiefe von ca. 5 Meter und fällt stufenförmig bis auf 30 Meter ab. Neben der großen Vielzahl von unterschiedlichen Riffbewohner, Papageienfischen, Falterfischen, Riffbarschen und vielen mehr, die alleine schon einen ausgiebigen Tauchgang wert sind, tummeln sich hier auch Hochseefische die das reichhaltige Nahrungsangebot anlockt. Hier sahen wir dann auch unseren ersten Potatogrouper, den vor Queensland vorkommenden gefleckte Zackenbarsch mit der auffallenden fleckigen Musterung wie von Kartoffeldruck. Diese bis zu zwei Meter großen friedlichen Zackenbarsche sollten uns bei den nächsten Tauchgängen immer wieder mal begegnen. Bis zu fünfzehn solcher Barsche sollen hier schon bei einem Tauchgang gesichtet worden sein. Wir sahen nur den einen, wurden jedoch auch noch von zwei Riffhaien neugierig umkreist.

Wir machten auch noch einen zweiten und dritten Tauchgang am Code Hole. So schön und so vielfältig war es dort, dass es nicht nur in einem einzigen Tauchgang erlebt werden kann. Auch dabei trafen wir jeweils auch Potatogrouper, wobei ich mir nicht sicher bin, ob es nicht immer derselbe war. Den Abschluss hier am Riff bildet auch wieder ein wunderschöner Nachttauchgang, diesmal mit jagenden Weißspitzenriffhaien.

Admiralty Anchor Reef
Das Admiralty Reef verdankt seinen Namen einem alten großen Schiffsanker der in einer Felsspalte eingeklemmt fest hängt. Das Riff liegt in bis zu 20 Meter Tiefe, direkt an einer Steilwand, die hier auf ca. 2000 Meter tief senkrecht abfällt. Es besteht aus drei größeren Blöcken auf Sandgrund. Wir begannen unseren Tauchgang damit zunächst bis zu der Riffkante zu tauchen und schwebten dann über dem 2000 Meter tiefen nichts. Ein irres Gefühl. Danach gingen wird das Riff erkunden, tauchten durch die Schlucht unter dem Anker her, fanden in kleinen Überhängen Krebse, Garnelen, Krabben und viele kleine Fische. Wir wurden vom Anblick jagender Thunfische belohnt und wurden von einigen Haien begleitet.

Die Taucher gehen in PositionNorth Horn
Das North Horn liegt an der Nordspitze des Ospreyreef. Das Riff läuft auf eine Spitze zu. An der Ostseite befindet sich ein Turm, der bis auf 12 Meter unter die Wasseroberfläche reicht. Hier fand die "Shark Attraction" also das Anlocken und Zählen der markierten Haie statt. Zunächst gingen wir in mehreren Kleingruppen das Riff erkunden. Dabei sahen wir auch schon die ersten Haie. Weiß- und Schwarzspitzenriffhaie und graue Riffhaie, aber auch Potatogrouper und allerlei Schwarmfische entdeckten wir.

Nach ca. 15 Minuten trafen sich dann alle Tauchen an dem Turm. Auf die Spitze wurde die Köderkiste befestigt. Die Taucher gruppierten sich vorsichtig an der Riffwand locker im Halbkreis um den Turm. Und dann kamen sie. Nicht weniger als 21 Haie zählte ich. Die immer wieder um den Turm kreisten. Die meisten Haie sind markiert und mit einem Sender versehen. Jules hatte den entsprechenden Empfänger dabei, der automatisch die Haie beim vorbeischwimmen registrierte.

Alle Taucher warteten geduldig. Die Haie gewöhnten sich langsam an uns. Nur keine schnellen und hektischen Bewegungen machen. Vorsichtig fotografieren. Nicht versuchen hinter den Haie herzu schwimmen.

Und schon hat man die Chance auf einige sehr nahe Begegnungen und gute Bilder. Die Haie kamen immer wieder aus dem Blauen nichts, verschwanden wieder darin, um kurze Zeit später zurück zu kommen. Begleitet wurden sie von zahlreichen Schiffshaltern. Die in der Hektik manchmal einen Taucher mit einem Hai verwechselten und sich an ihn setzen. Dieser Tauchgang gehört zu den unvergesslichen Tauchgängen. Einfach beeindruckend. Insgesamt machten wir vier Tauchgänge an dem Riff, wobei es zweimal zum Anlocken der Haie kam.

The castle
Das Riff The Castle besteht aus vier sehr großen Blöcken (Bommies) die sind an einer Riffkante entlang ziehen. Sie reichen bis auf ca. 40 Meter runter. Sie sind mit wunderschönen Weichkorallen, Schwämmen und Gorgonien bewachsen. Schwarmfische ziehen langsam über das Riff. In den unzähligen Spalten finden sich viele Krebse, Krabben, Nacktschnecken und viele kleinere Fische. Nach dem aufregenden Haitauchgängen ein ruhiger, aber nicht minder schöner Tauchgang.

Dynamite Pass
Der Dynamite Pass besteht aus einem Channel. Der Boden ist ca. 35 Meter tief. Zwischen den zwei Riffen herrscht immer starke Strömung. John lenkte die Undersea Explorer passend dazwischen. Wir Taucher bildeten zwei Achtergruppen. Luft aus den Jackets und wie die Fallschirmspringer 1-2-3 und los. Direkt runter und ans Riff. Die Strömung zog und an den steilen Riffwänden entlang. Ein Hai begleitete uns. Leider sahen wir keine Thunfische, die hier auch immer wieder vorkommen sollen. Trotzdem ein wunderschöner Tauchgang.

Lighthouse Bommie
Dieses Riff sieht aus wie ein Leuchtturm der auf ca. 20 Meter tiefem Grund steht und ca. 15 Meter hoch ist. Er ist in einem Tauchgang leicht mehrfach zu umrunden. Er ist wunderschön bewachsen. In einer der vielen Spalten entdeckten wir eine der eher seltenen Mantis Scrimp.
Ein Napoleon beäugte uns neugierig aus nächster Nähe. Ein Schwarm Gelbstriemen zog über uns hinweg.


Jagenden Stachelmakrelen erregte unsere Aufmerksamkeit, so dass uns fast eine ca. 1,5 Meter lange Australische Seeschlange, die frei schwimmend über den Grund zog, entgangen wäre.

Die Schlange auf dem TischRichard hat sie später gefangen und mit an Bord gebracht. Interessiert folgten wir alle seinem Vortrag über eines der giftigsten Tiere der Welt. Danach haben wir sie wieder ins Meer zurück gelassen. Sie schlängelte sich schnell in die Tiefe. Richard versicherte uns, dass die Schlange durch den kurzen Aufenthalt an der Oberfläche keinen Schaden nimmt.

Pixies Garden
Das Pixies Garden Reef ist ein lang gestrecktes Riff mit schönen vielen verschiedenen Korallenarten. Am Riff ziehen in der leichten Strömung viele Kleinfischschwärme entlang. Es ist ein nicht so spektakuläres Riff, aber es bietet dem erfahrenen Taucher die Möglichkeit in vielen kleinen Spalten, Rissen und Löchern Kleingetier zu finden. Daher nicht so tief gehen und lieber so wie wir fast eine Stunde genießen. Beim Auftauchen im Sicherheitsstopp kam dann aber sogar noch ein neugieriger Riffhai vorbei, um uns ein wenig zu umkreisen.


Der Rochen auf der Flucht Eureka Bommie
Dieser kreisrunde Bommie ist ca. 35 Meter hoch und steht auf Sandgrund. Er ist von allen Seiten wunderschön mit Hart- und Weichkorallen und Schwämme bewachsen. An einer Seite stehen farbenprächtige Gorgonien in der leichten Strömung.
Um den Bommie herum kreisten Makrelen auf der Suche nach Beute. Ein großer Schwarzpunktstachelrochen von mindestens einem Meter Durchmesser fühlte sich durch unseren Besuch gestört. Er hatte sich auf den Sandgrund gelegt und schwamm langsam und majestätisch vor uns davon, um sich einige Meter weiter wieder auf den Grund zu legen. Leider machte er uns nicht die Freude als "Fotomodell" still zu halten.

Rowjuice Bummie
Wie ein paar große Früchte aufgereiht befinden sich diese fünf großen Bommies nebeneinander in einer Reihe auf dem Sandgrund vorm Riff. Leider war die Sicht nicht so gut, so dass es nichts mehr aus einer letzten Fotosession wurde. Dafür wurden wir mit einem Schwarm Fledermausfische belohnt, der uns fast die ganze Zeit über begleitet. Ein besonders zu - traulicher Kerl wollte sich sogar unbedingt fotografieren lassen.



Die Kosten
Wir hatten damals direkt auf der Boot in Düsseldorf bebucht. Wir bekamen daher den Messerabatt von 550,- AUS, so dass wir nur 1900,- AUS statt 2450,- AUS pro Person bezahlt haben. Darin enthalten war die einwöchige Reise, mit vier Tauchgängen am Tag inklusive Flasche und Blei und Vollverpflegung. Dazu kamen noch 200,- AUS für den Inlandsflug von Sydney nach Cairns mit Virgin Blue und 60,- AUS für den Busshuttle Cairns nach Port Douglas. Dazu haben wir nach dem Tauchtrip noch zwei Tage in Port Douglas im Hotel Retreat, für 55,- AUS pro Nacht für zwei Personen ohne Frühstück übernachtet. Ein sehr ruhig gelegenes Hotel im Kolonialstil erbaut. Es liegt ca. 5 Minuten Fußweg vom Zentrum entfernt. Johns Frau war dann noch so nett uns im Pick Up zum Hotel zu fahren.


Das Fazit
Die Zeit an Bord der Undersea Explorer verging wie im Fluge. Eine Woche ging viel zu schnell vorbei. In der Zeit sind wir zu einer kleinen Gemeinschaft zusammengewachsen. Wir haben uns alle untereinander sehr gut verstanden und hatten sehr viel Spaß. John und alle anderen Besatzungsmitglieder haben uns viel von den Schönheiten des Great Barrier Reefs gezeigt. Sie gaben uns einen Einblick in dieses größte von Lebewesen gebaute Kunstwerk. Wir werden sicherlich diese Reise nie vergessen. Sie gehörte zu den wunderschönsten und erlebnisreichsten Tauchreisen, die wir jemals gemacht haben.

Die Undersea Explorer können wir mit gutem Gewissen an alle die Taucher weiterempfehlen die nicht nur Spaß am Tauchen haben, sondern die auch Interesse an Meeresbiologie haben und dabei nicht soviel Wert auf übertriebenen Luxus legen.

Weitere Informationen bekommt man im Internet unter www.diversionoz.com oder www.undersea.com.

Peter Pleumann

Tauchen mit den Extra Divers Khasab

2008 Oman 01 Oman, wo liegt das eigentlich? Zugegeben, ich musste erst mal auf der Karte nachgucken. Und da kann man tauchen? Jau! Fünf TCMler, das waren Wolfgang, Roland, Markus, Werner und ich, machten sich Anfang Mai 2008 auf nach Khasab, Musandam, einer Exklave im äußersten Norden Omans an der Straße von Hormuz. Mit vier Männern als Begleitschutz brauchte ich mir wohl wenig Sorgen machen, dass statt mir am Ende der Reise eine Horde Kamele ins Flugzeug nach Deutschland einsteigt.

Erster Eindruck bei der Ankunft am Flughafen Dubai: Mann, ist das heiß! Dann ging´s ca. 3 Stunden mit dem gut klimatisierten Kleinbus durch die Wüste. Als wir bei unserer "Villa" abgesetzt wurden war´s noch etwas wärmer. Nach kurzer Hausbesichtigung bekamen wir ein Frühstück, das ich mal als "sehr übersichtlich" bezeichnen möchte. Toast, Scheibletten, Marmelade, Cornflakes, Marmelade und ein paar Früchte. Na ja, wir waren ja nicht zum Essen gekommen. 

 

Die Tauchbasis der Extra Divers war ca. 10 Minuten per Auto entfernt. Basisleiter Jens zeigte uns die Räume und erledigte die Formalitäten, wenig später kletterten wir schon fertig angerödelt die Leiter zum Hausriff runter. Die Unterwasserlandschaft hier war recht unspektakulär, aber wir sahen viel Kleinfisch, einen großen Igelfisch, zwei bewegten Steine entpuppten sich als Sepien und in der Ferne meine ich sogar eine Schildkröte gesehen zu haben.

Die nächsten Tage fuhren wir dann mit dem schnellen Rescue Boot zu den nördlich gelegenen 2008 Oman 02Riffen. Dive Master Tom checkte vorab die Strömung und glänzte durch ausgiebiges Briefing. Gleich beim ersten Tauchgang, einem Drift Dive, litt ich völlig an Reizüberflutung: Ein Leopardenhai kam vorbei, drehte eine Runde um meinen Tauchpartner Wolfgang und verschwand wieder. Eine fette Languste streckte ihre Fühler aus, Barakudas waren da und dann kam noch ne´ Schildkröte um die Ecke. Natürlich waren nicht alle Tauchgänge so erlebnisreich. Schildkröten, Leopardenhaie gab´s aber öfter mal zu sehen.

 

2008 Oman 04Die Korallenwelt ist abwechslungsreich und intakt. Große Stachelrochen gehörten fast täglich zum Programm, ebenso Langusten, verschiedene Muränen, Sepien, viele Kaiserfische, Seepapageien, Feuerfische, Nacktschnecken, Makrelen-, Glasfisch- und Brassensch wärme. Sogar Mantas wurden gesichtet. Gerne tauchten sie auch in Bootsnähe auf, wenn wir grade Pause machten, ebenso wie Delfine, die leider nicht mit uns spielen wollten. Anemonenfische zeigten hier ein völlig anderes Verhalten als ihre Kollegen im roten Meer. Während man dort schon von den kleinen Biestern attackiert wird, verschwanden diese entweder völlig in der Anemone, wenn man näher kam, oder sie ergriffen die Flucht. Planktonreiches Wasser und jede Menge Strömung sorgten oft für mäßige Sicht, aber es gab auch Ausnahmen. Dafür ist die Chance auf Großfisch sehr hoch.

 

2008 Oman 05

Die Tauchplätze im Oman sind wenig bis gar nicht erforscht. Drift Dive Fans kommen auf ihre Kosten. Abenteuertauchen gibt´s inklusive, eine Rettungsboje sollte man schon mal dabei haben.Der "Nanny-Faktor" der Basis war erfreulich niedrig. An Bord herrschte entspannte Stimmung. Zum Bord-Service gehörten Äpfel, Bananen, Kekse und Wasser, soviel man trinken konnte. Zur Unterhaltung trug Werner bei, der bei fast jedem Tauchgang etwas unten ließ, Blei, Lampe, Schnorchel etc. Wer den Schaden hat….


Auch sonst kam in unserer Reisegruppe selten Langeweile auf. Da wurden Sprüche geklopft, Schlümpfe Lieder gepfiffen, Bäuche und Hintern fotografiert, sowohl über- als auch unterwasser; nur zum geplanten Doppelkopfspielen blieb keine Zeit!

 

2008 Oman 06Da wir am Flughafen zahlreiche Heineken Paletten besorgt hatten, kam auch das Deko-Bierchen nicht zu kurz. Bei unseren Mitbewohnern in der Divers Villa waren die grünen Dosen ebenfalls sehr beliebt, offenbar waren wir die einzigen, die sich eingedeckt hatten. Alkoholische Getränke bekommt man im Oman nur im Hotel, und das kostet! Dafür gibt´s in Khasab fast überall für wenig Geld erstklassige Fruchtcocktails. Und das Essen ist ebenfalls gut und günstig, vor allem Fischgerichte sind sehr zu empfehlen. Als Alternativprogramm zum Tauchen bietet sich eine Bergtour an. Die steil zum Wasser abfallenden Berge bilden fjordähnliche Buchten, die Musandam den Beinamen "das Norwegen Arabiens" eingebracht haben - Fotokamera nicht vergessen!  

 2008 Oman 07

 

Fazit: Klasse Tauchgebiete fernab vom Massentourismus. Bleibt bloß weg, damit WIR auch nächstes Jahr wieder ungestört tauchen können! Info: http://www.musandam-diving.com

Karin Sander

 


 

Spanien, Costa Brava, Isla Medas bei Estartit

Die günstige Alternative bei vollem Tauchgenuss

2012 Estartit 0 2012 Estartit 1 Ich möchte Euch einen altbekanntes und berechtigter Weise zu den Favoriten des Mittelmeeres zählendes Tauchrevier vorstellen, das aufgrund seiner Nähe zu Deutschland und der hervorragenden Erreichbarkeit zu meinem Lieblingsziel für Kurzurlaube geworden ist.
Die Entscheidung des Flughafen FMO (Münster), jetzt auch Ryanair als Fluggesellschaft anzubieten heißt, dass es ab Sommer 2013 möglich sein wird, direkt von Münster nach Gerona und damit zum nächsten Flughafen für Estartitreisende (50km) zu fliegen. Und das vermutlich zu extrem günstigen Preisen…

Estartit selbst verfügt über einen großen Sandstrand mit einem wunderschönen, großen Bootshafen. Bekannt ist dieser Urlaubsort hauptsächlich bei jungen Besuchern, die günstige Urlaube bevorzugen, Strand und Spaß haben wollen. So ist denn auch die Altstadt abends sehr belebt und es gibt sogar zwei Discos. Aufgrund dieser Nachfrage ist es sogar möglich, sich in einen Costa Brava Bus einzubuchen und für wirklich wenige Euros nach Estartit zu gelangen.

 

 

Aber zum Tauchgebiet:
Das eigentliche Ziel der „Estartit-Taucher“ sind die Medas Inseln. http://de.wikipedia.org/wiki/Illes_Medes
Eine Inselgruppe ca. 1 km vor der Küste gelegen und seit über 25 Jahren zum Naturschutzgebiet erklärt und überwacht. Fischen, Angeln und Ankern sind hier ebenso verboten wie Harpunieren und Sammeln. Die Anzahl der täglichen Taucher sind begrenzt und die Nutzung der mehr als 20 verschiedenen Tauchplätze werden behördlich koordiniert. Das heißt auch, dass jeder Taucher einer Tauchbasis angehören muss, die ein Boot betreibt sowie die Anmeldung für die Inseln übernimmt.

 

2012 Estartit 2

Als Taucher bekommt man von alldem nichts mit. Bei rechtzeitiger Anmeldung und Festlegung der Tauchtage kann man auch in den Sommermonaten täglich zwei Tauchgänge an der Inselgruppe unternehmen, ohne auf Küstentauchgänge ausweichen zu müssen.

Der Unterwasserwelt an allen Tauchplätzen der Inseln merkt man deutlich die über 25 Schutzjahre an. Da immer an den Inseln und nicht im freien Wasser getaucht wird, sind fast alle Tauchtiefen machbar. Angefangen bei 12 m bis 45 m heißt es „jeder ist seines Tauchganges Schmied“. Begleitetes Tauchen ist hier nämlich die Ausnahme.

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Nach der Tour mit zumeist umgebauten Fischerbooten, auf denen sich während der Fahrt umgezogen wird, folgt ein Briefing über das entsprechende Tauchrevier und die zu erwartenden Highlights und, wenn erforderlich, Bodysuche für Einzeltaucher.

Danach kann die Unterwasserwelt auf eigene Faust erkundet werden. Anfänger sind hier manchmal etwas überfordert und ihnen fehlt der Mut, auch mal die Sichtweite des Bootes zu verlassen…

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2012 Estartit 8  Apropos Sichtweite. Meine Erfahrung aus ca. 120 Tauchgängen in 12 Jahren sagt eine Sichtweite von min 15 m bis gerne mal 40 m voraus. Nur nach starken Unwettern schwebt der Vogeldreck von der Inseln am Taucher vorbei und trübt Sicht und Stimmung…
Die Welt der Medas besteht aus sehr vielen Löchern, Durchgängen und Höhlen, in denen man zum Teil auch auftauchen kann, sowie einigen Seegraswiesen. Neben spektakulären aber sicheren (weil großen) Dive-troughs, die mit Masse nicht tiefer als 20 m liegen, kann man natürlich fast überall auch tiefere Bereiche erkunden.

Unterwasserleben:
Fisch ist hier das Thema überhaupt. Wer seinen Tauchgang ohne wenigstens Muräne, Drachenkopf, Barrakuda,  Zackenbarsch und Rochen gesehen zu haben beendet, war entweder zu tief (auf der Suche nach Hai) oder sollte sich in einem der vielen Tauchshops in Estartit eine Maske mit entsprechender Sehstärke zulegen. Das ist keine Übertreibung. Nirgends im Mittelmeer habe ich mehr Fisch als hier zu Gesicht bekommen. Im Roten Meer waren die Fische zwar deutlich bunter und einige auch deutlich größer, aber nie zahlreicher.
Ach ja zu guter letzt noch etwas zum Preis.
Aufgrund der unendlich vielen Appartements lässt sich in jeder Preisklasse und Lage etwas finden. Außerhalb der Saison nehmen die örtlichen Anbieter, die man sehr gut direkt anrufen kann, gerne mal 1/3 des Saisonpreises. Die 5-6 Tauchbasen vor Ort machen sich zwar gegenseitig Konkurrenz, aber unter 22 € (in der Saison) wird wohl nicht getaucht werden können. Bei entsprechender Anzahl an Tauchgängen (Tauchern) ist aber 22 € trotz erforderlicher Bootsaufahrt durchaus erreichbar. Zuletzt „CALYPSO DIVING“ im Sommer 2013.
Wer jetzt vorhat, dieses Ziel einmal in Angriff zu nehmen, kann sich gern bezüglich Unterwasserkarten und Tipps auch für Tauchbasen an mich wenden.

Zusammenfassend kann ich mit Sicherheit sagen, dass dieses Tauchgebiet im wahrsten Sinne des Wortes preiswert ist.


2012 Estartit 9      Ralf Rogalski

Malediven: Male- und Ariatoll 2009

 

Die Malediven sind eine Inselgruppe ca. 1000 km südlich vor Indien mit ca. 2000 Inseln, von denen nur 10% bewohnt sind.

Ende September brachen Karin, Wolfgang und Udo auf, um an einer Tauchsafari ins Male- und Ariatoll teilzunehmen. Los ging es vom Hbf Münster mit der Bahn Richtung Frankfurt Airport. Natürlich der Zug Verspätung, so dass die geplante Zeitreserve für das Einchecken von 2,5h auf 1,5h zusammenschmolz.

Die 10 Stunden für die Nonstop-Reise Frankfurt – Male mit der Boing 767 verging wieder Erwarten wie im Fluge mit 3 Essen plus Kaffee mit Kuchen und 2 Kinofilmen. Abends gestartet waren wir morgens um 10h Ortszeit auf der Airportinsel Male. Dort aus dem Terminalgebäude herausgekommen geht man über ein Sträßchen und ist am Schiffsanleger. Die Schiffsbesatzung erwartete uns schon und fuhr uns in 30 min zum Safariboot.

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Die ‚Ari Queen’ ist ein hübsches Hotelschiff mit 12 Kabinen für Gäste und dazu gehört ein Dhoni-Boot für die Tauchausrüstung und Kompressor und ein Dingi für Ausflüge. Der derzeitige Eigner Norbert ist ein Bayer der in Wien wohnt und begrüßte uns persönlich. Die Crew besteht aus 10 Mitgliedern, tauchtechnisch geführt vom Guide Muhammed.

Die Gäste waren außer uns die beiden Niederländer Ineke und Ferdinand , Mareile und Lutz, Mirko und Thorsten sowie Frank und Brigitte.

Zum Saisonstart war das Boot also nur halb voll und daher verlief alles sehr entspannt und platzmäßig sozusagen luxuriös.

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Vom Airport ging es sofort zum Eingewöhnungstauchgang am Faru Beiru-Riff. Wegen der Strömung musste zügig abgetaucht werden und unten trieb uns die Strömung am Riff entlang. Wie im Kino waren Riffhaie, Muränen, Napoleons, Trompetenfische und viele Kleinfischschwärme zu bewundern. Da Dekotauchgänge auf den Malediven nicht erlaubt sind, war die Tiefe auf 30m begrenzt, was völlig ausreichend für einen wunderschönen Tauchgang war. Zum Auftauchen wurde die Boje gesetzt, damit uns die Dhoni-Besatzung wieder finden konnte. 2009 Malediven 04 2009 Malediven 05
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Der nächste Tag gehörte den Mantas und Schildkröten, die bei den 3 Tauchgängen im Südmale-Atoll in voller Größe in 1 bis 3 m Entfernung zu bewundern waren. Man hatte den Eindruck, dass Guide Muhammed jeden mit Namen und Erscheinungsuhrzeit kannte, denn noch bevor wir irgend etwas erkennen konnten zeigte er ins Blau, aus dem sich dann ein Manta oder Hai herausschälte.

Der darauf folgende Dienstag begann um 7h mit einem Starkströmungs-Tauchgang zur Haibeobachtung.

Die Strömung war so stark, dass Udo die Boje samt Leine aus der Tasche gerissen wurde und er und Wolfgang ein paar Minuten damit kämpften, die Boje und Leine wieder zu bergen ohne selber weggerissen zu werden. Ganz ungerührt davon standen Haie, Napoleons und andere Rifffischschwärme in der Strömung, als stünde das Wasser still.

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2009 Malediven 10 2009 Malediven 13 Nach dem Tauchgang sollte die 4stündige Überfahrt ins Ari-Atoll stattfinden. Nach 1h musste abgebrochen werden, da Wind, Wellen und Strömung die Überfahrt unmöglich machten. In dem Geschaukel ging ein Stuhl, Gläser und Aschenbecher zu Bruch. Also wurden nachmittags noch 2 Tauchgänge im Südmale-Atoll durchgeführt. Auch hier waren wieder Haie, Mantas und andere Rifffische zu bestaunen.

Am Mittwoch dann ab 6h war der nächste Versuch zum Ari-Atoll zu gelangen erfolgreich. Am Omadhoo-Riff startete der Strömungstauchgang mit Haien, Muränen, Rochen und Thunfischen. Wegen zu geringer Luftreserven musste Udo nach einer halben Stunde mit dem Guide auftauchen, während die Restgruppe mit dem zweiten Guide noch austauchen wollte. Durch die Strömung abgetrieben und dann vom Dhoni eingesammelt sichtete Guide Muhammed von Bord aus einen Walhai. Kaum vom Equipment befreit sprang Udo wieder ins Wasser und tauchte mit dem größten Fisch der Erde. Nach einer ganzen Weile machte der Gigant Anstalten fort zu schwimmen. Daher kehrte Udo an Bord zurück und Guide Muhammed versuchte mit einem Rettungsring dem Walhai zu folgen. Unterdessen fuhr das Dhoni los, um die Tauchgruppe zu bergen.

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2009 Malediven 14 2009 Malediven 15 Nachdem alle schnell wieder an Bord zurückgekehrt waren, startete das Dhoni um Muhammed wieder zu finden. Dies gelang auch, allerdings hatte Muhammed den Walhai verloren, da er ihm kräftemäßig nicht mehr folgen konnte.

Die anschließende Suchaktion vom Boot aus blieb erfolglos. Zum Trost gab es dann am Kudara Thila Riff einen entspannten Tauchgang ohne Strömung mit riesigen Goldstriemen-Schwärmen und Netzmuränen.

In den folgenden Tagen waren die Tauchgänge bestimmt von der ganzen Pracht der Tier- und Pflanzenwelt des Indischen Ozeans.

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In den folgenden Tagen waren die Tauchgänge bestimmt von der ganzen Pracht der Tier- und Pflanzenwelt des Indischen Ozeans. Ein Highlight war sicher noch der Nachttauchgang am Freitag. Haie, Stachelrochen, Schildkröte, Trompetenfische und freischwimmende, sich paarende Muränen bildeten eine dicke Fischsuppe, bei der man kaum wusste, wo man hintauchen sollte. Die Stunde unter Wasser am Maayathila-Riff verging leider viel zu schnell bei den vielen Eindrücken.

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Der letzte Tauchgang vor der Rückkehr ins Male-Atoll war entspannend mit wenig Strömung und Baracudas, Thunfischen, Schildkröten und Fangschreckenkrebsen.

Die vierstündige Überfahrt zur Flugplatzinsel verlief ruhig und wurde nur mit einer Schnorchelmöglichkeit an einem Riff ergänzt.

Die Bilanz der Reise:

+ wunderbare Tauchgebiete

+ großartige Crew mit sehr gutem Service

+ fantastischer Guide (mit großer Erfahrung)

+ die Safariteilnehmer passten gut zusammen

 

 

- die Teilnahmevoraussetzungen von 50-60 gelogten Tauchgängen

   erschienen uns zu niedrig, mehr als 100 würden besser sein wegen der Stömungstauchgänge

 - die Wetterabhängigkeit um ins Ari-Atoll zu gelangen ist groß – wir hatten Glück

 - den Besuch in der Hauptstadt Male kann man sich schenken

 - die Äquatorsonne brennt heiß – nichts für empfindliche Hauttypen

 

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Natürlich forderten Wind, Strömung, Wellen ihren Preis:

Zwei gerissene Aladinarmbänder, kaputter Finimeterschlauch, gerissene Tauchtaschengriffe, über Bord gegangenes Foto-Handy.

 

Aber der Spruch des Urlaubs kam von Wolfgang:

„Ich habe in der Strömung versucht bei Karin zu sein, bis ich gemerkt habe, dass sie keinen Weissabgleich beim Fotografieren machte. Da war mir klar, das es Thorsten war.“

 

Karin, Wolfgang und Udo

Cadaques 2000
    

Millenium ??? abgefahrn ....

Und Tschüß !
Wie schon siebzehn Mal vorher brachen wir am Freitag gut gelaunt auf in Richtung Spanien. Der Abfahrttreffpunkt an der Auffahrt Münster-Süd war weniger gut gelegen: wir behinderten die Anwohner ziemlich beim Verladen des Tauchgepäcks (auch bei der Rückkehr war die gleiche Situation). Nichts desto trotz ging es ohne größere Staus und Pausen ab an das Mittelmeer. Eine Stunde eher als gewohnt kamen wir bei Marianne und Franco an. Nach einigem hin und her (ein paar der uns zugesagten Appartement waren vermietet) konnte jeder sein Quartier beziehen. Die meisten legten erst einmal eine kleine Körperpflegepause ein.
Zur abendlichen Tauchbesprechung waren alle in alter Frische anwesend.

Abgetaucht
Die folgenden 4 Tage waren aus Unterwassersicht wunderbar; schönes Wetter, passable Sicht, viel Getier im Meer. Die Highlights konnten angefahren werden: Massa 'd Or, Messina und die schönsten Küstenbuchten. Mitte der Woche kam mehr Wind auf, kühle Strömungen brachten Trübstoffe zu den Tauchplätzen. Trotzdem waren noch viele schöne Tauchgänge möglich, wenn auch nur in den Küstenbuchten. Rolf Iseler machte wunderbare UW-Dias (löchert ihn, dass er sie mal zeigt). Selbst Volker Eichhorn meinte, dass die Fischschwärme dieses Jahr stark zugenommen haben, was aber keine Folge des Fischerstreiks war, der während unserer Anwesenheit stattfand.

Abgetauft
Das gemeinsame Abendessen am Donnerstag, das Franco und Marianne ausrichteten, war ein kulinarischer Hochgenuss. Der optische Genuss kam dazu, als es zur Tauchertaufe ging. Die Täuflinge kamen als Olympioniken gewandet und musste sich einer Prüfung im Reiten und Schießen unterziehen. Da der Erfolg mäßig war, wurden sie von Neptun dazu verurteilt, als 'Doping-Kontrolleure' die Urinprobe einer als gedopt verdächtigten ÜL-Anwärterin per Geschmackstest zu verkosten. Da die modernen Ventilschnorchel bisweilen das Einflößen einer adäquaten Menge der Probe vereitelten, wurde auch schon mal richtig 'eingetrichtert' (Trichter in den Mund und laufenlassen). Für Tanja musste sogar vor der Taufe noch erst ein 'virtueller Tauchgang' durchgeführt werden. Die Täuflinge überstanden es gut und revanchierten sich am Pool. Neptun und seine Crew wurden ordentlich versenkt.

Abserviert
Was gab es sonst noch ? Im Katalanischen Restaurant (das mit der 2sprachigen Speisekarte: katalanisch und spanisch) seufzte der Ober, denn der zehn Jahre alte Rotwein für uns musste aus dem Keller geholt werden. Überraschte Gesichter gab es beim katalanischen Salat: es war eine Wurstplatte. Frischen Fisch gab es wegen des Fischerstreiks wenig. Daher war Kaninchen oder Huhn angesagt, ebenfalls köstlich. Die Käseplatte im Casa Nun ist nur als Nachtisch zu verstehen: es reicht für einen Käsespieß, wenn man eine Weintraube zur Hand hat. In der Pizzeria am Hafen gab es eine praktische Pizza: die Kohletabletten für Magenprobleme waren in den Boden integriert. Der etwas kohlige Geschmack des Belages störte kaum.

Abgebrochen
Das Kartrennen am Freitag stand unter einem ungünstigen Stern. Das Rennen wurde wegen Regen abgebrochen. Demzufolge sahen die Schumis, Häckies und Villies etwas bedröppelt aus. Aber in der Bar 'd Alt bei Juan wurde die äußere Nässe gegen eine innere Feuchte getauscht.

Abgepfiffen
Beim Volleyballspiel des TCM gegen die Spanier um Volker war die Hölle los. Die Spannung war riesig und Sieg oder Niederlage nur wenige Punkte auseinander. Der Zuschauerlärm war ohrenbetäubend (mir klingelten noch am nächsten Tag die Ohren). Cheerleader Christel und Edith heizten allen ein, während Sanitäter Reinhard mit Handtuch und Getränken überhitzte Gemüter kühlte. Zwei unabsichtliche Verletzungen gab's dann doch: einen dicken Fuß und ein blaues Auge. Zum Glück ohne Folgen. Schließlich nach zähem Ringen gewannen die Spanier ganz knapp. Der Sieg wurde mit einem Essen bei Juan die ganze Nacht gefeiert. Zum Ausgleich wollen die Spanier wahrscheinlich im Frühjahr in Münster eine Revanche geben.

Abschluss
Der Sonntag und Montag dann verging wie im Flug, beim Tuntentauchgang wurde ein Hai gesichtet (mehr dazu im Film), und beim letzten Tauchgang bei Belle Paix reichlich Langusten, Doraden und Octopussis.

Abgefahren
Gleich nach dem Tauchgang brachen wir 2 Stunden eher als vorgesehen auf (nicht ohne den von Juan spendierten Sekt vorher verkostet zu haben). Die französisch-spanischen Autobahngrenzen waren durch Streikende blockiert. Aber Roger und sein Copilot schleusten uns über eine Dorfgrenze aus Spanien raus; wir kamen uns vor wie in den Händen einer Schlepperbande.

Abschied ?
Glücklich, aber müde kamen wir mit einer Neuigkeit in Münster-Süd an: Volker gibt wahrscheinlich seine Basis im Carpe Diem Club auf. Ob überhaupt und wie eine nächste Cadaquèsfahrt stattfindet, dass erfahren wir Weihnachten.

Udo Pinkert

Cadaques 2001


- Endlich Fische -

Ende September sollte es endlich so weit sein:
Ich stand am Bus, bereit für meinen ersten Tauchurlaub! Ich konnte es kaum erwarten, nun all die tollen Sachen zu sehen, von denen man mir immer erzählt hatte. Außer gemeinen Barschen, Flusskrebsen und Badezimmern war da ja noch nicht viel gewesen!

Nachdem Unmengen von Gepäck verstaut und erste Bierdosen geöffnet waren ging es los Richtung Sonne, wie wir hofften. Hatte unser frisch gebackene Tauchlehrer Reiner, der schon Wochen da unten verweilte, uns doch was von 30°C im Schatten berichtet.... Was soll ich sagen, das Wetter war grade im Umbruch begriffen, als wir ankamen. Ansonsten war alles in Ordnung, wir bezogen unsere Apartments und hatten einen netten Abend bei Juan.

Und am nächsten Morgen gings dann endlich los. Mit strahlenden Augen kletterte ich auf Volkers Kahn. Nach ca.10 min. Fahrt war mir ein bisschen komisch. Nach 20 min war mir richtig schlecht. Ich hatte keine Ahnung, wie ich in diesem Zustand meine Klamotten fertig machen sollte. Zum Glück sorgten freundliche Menschen dafür, dass ich irgendwie alles angezogen bekam und ins Wasser gelotst wurde, und ab da war dann alles wieder gut. Mein erster Tauchgang im Meer! Ich war begeistert, von den Fischen, dem Licht und überhaupt! Wollte gar nicht wieder nach oben! Tja, wäre vielleicht auch besser gewesen: Kaum war ich wieder an Bord, war dieses Gefühl wieder in meiner Magengegend, und sosehr ich auch die Ratschläge erfahrener Taucher befolgte, feste Punkte am Horizont zu fixieren- das Frühstück musste raus! Wenigstens war ich nicht die Einzige, die an diesem Tag etwas grün im Gesicht war! Der zweite Tauchgang an dem Tag verlief ähnlich, und ich machte mir doch Sorgen, wie ich das eine Woche lang aushalten sollte. Aber es ist doch immer wieder schön, mit seinen Sorgen nicht alleine zu sein!

Cadaques2001 1     Am nächsten Morgen beim Frühstück hagelte es von allen Seiten aufbauende Ratschläge, wie z.B. "Karin iss was, was die Fische auch mögen!!"  Doch auf geheimnisvolle Art und Weise war ich mit dem Thema durch. Die Fische schauten mich die nächsten Tage mit traurigen, hungrigen Augen an - vergeblich. Die einzige Show, die sich ihnen bot, waren einige Männer, die ihre Stangen in den Wind hielten und die Harnstoff-Konzentration des Wassers bereicherten!
Stand uns Anfängern also nur noch eins bevor: Die Tauchertaufe! Rolf und seine Wassergeister sahen einfach toll aus, was ich leider nicht lange genießen konnte, weil man uns die Masken mit Rasierschaum einschmierte und uns furchtbare Dinge per Schnorchel einflößte!        Cadaques2001 2

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Wenigstens blieb bei dieser Taufe kaum einer trocken; jeder hatte es irgendwie verdient, in den Pool geworfen zu werden!
Chacka bepisst sich vor Lachen.

Am Abend ging die Party dann weiter. Schwager hatte Geburtstag, und das musste natürlich gefeiert werden! Hätte nicht gedacht, dass die ganze Bagage in ein Apartment passt, aber es ging irgendwie!

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Ein weiteres Event war das Volleyballspiel gegen Volker und seine Mannschaft. Eigentlich finde ich Volleyball nicht besonders spannend, aber das Rahmenprogramm war echt gut. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Dr.Helga und Schwester Arabiata, die sich während des Spiels rührend um Spieler und Zuschauer kümmerten!

Ach ja, unsere tapferen Spieler haben natürlich gewonnen! So was von gewonnen!

Insgesamt eine verdammt ereignisreiche Woche! Meine ersten Oktopussis, Krebse, Muränen, Drachenköpfe; mein erster Nachttauchgang; das erste mal vertauchen und unter den Augen aller Spötter zum Boot zurück schwimmen ("Hat noch jemand Salz für die offenen Wunden?!!"); der erste Höhlentauchgang (Rolf, was is´eigendlich mit dem Brevet??) und beim Tauchen auch noch Fledermäuse sehen. Nervig war immer das Warten am Hafenbecken, doch manchmal war's auch ganz lustig, wenn jemand plötzlich scheinbar grundlos da rein fiel...

Der letzte Tag endete dort, wo wir angefangen haben: Bei Juan. Wir verprassten unsere letzten Pesetas und anlässlich Reiners bestandener Prüfung gab es noch ein paar Gläschen Sekt. Wir genossen die letzten Sonnenstrahlen, denn das Wetter zeigte sich doch noch mal von seiner besten Seite! Dann ging´s ab in den Bus, und die meisten nutzten die Fahrt um endlich mal wieder zu schlafen....?!? Bleibt noch zu sagen, was wohl schon offensichtlich ist: Das Tauchfieber hat mich nun auch gepackt!

 


Karin Sander

Que sera, sera….Cadaquès 2003

"Macht das Beste draus"

Weniger als 30 TCM´ler und Gäste hatten sich in diesem Jahr dazu durchgerungen Ende September an der traditionellen Clubfahrt teilzunehmen und die rund 16 stündige Busfahrt Richtung Cadaquès auf sich zu nehmen. Trotz bester Versorgung mit verschiedenster, überwiegend alkoholhaltiger Getränke konnten einige die Belastung der Ohren durch die Sommer- Schlager- Kegelparty- Musik des Busfahrers nicht ignorieren. Aber das sollte uns die Laune nicht verderben.Der Ankunftstag nahm seinen üblichen Lauf: Beziehen der Apartments im Carpe Diem Club, geselliges Beisammensein bei "Juan", Begrüßung durch Volker und Monika von der Basis und natürlich Tauchbesprechung unter Leitung von Jürgen Hillmann, der in diesem Bereich über langjähriger Erfahrung verfügt! Cadaques2003 1
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Sonntag ging´s dann früh los mit Tauchen. Die See war etwas rau, eine gewisse "Biodramina Coffeina" machte die Gesprächsrunde. Zumindest in meiner Gruppe war der TG von Startschwierigkeiten geprägt. Irgendwie schafften wir es doch noch und konnten uns endlich in Spaniens Unterwasserwelt entspannen. Auch unsere zahlreichen frischen Bronze Taucher strahlten, als sie wieder an Board waren.
Dienstag wurde das Wetter noch heftiger, so dass die Nachmittagsausfahrt ausfallen musste. Die Ausfahrt am Morgen war schon kalt und eher unspektakulär gewesen, was auch Volkers Briefing nicht änderte: "Da unten liegen so´n paar Steine... macht das beste draus!" 

Um nicht zu früh dem Biergenuss bei Juan zu verfallen machten sich viele auf in den Ort zum Schoppen, Kaffee Trinken oder um einfach nur das Schauspiel zu beobachten, dass sich am Hafen bot: Die See tobte dermaßen, dass sich kleinere Schlauchboote losgerissen hatten und unter Einsatz aller Kräfte mehrere Männer zerstört an Land geborgen wurden.

Am nächsten Morgen war alles vorbei. Die folgenden Tage beglückte uns die Sonne und eine ruhige See. Wir sahen jede Menge Muränen, Congers, Drachenköpfe, Langusten und vereinzelt auch Zackenbarsche, Barrakudas und freundliche Oktopanden. Agnieszka absolvierte ihre letzte Bronze Übung, sie durfte vor zahlreichem Publikum TL Reinhard zum Kahn schleppen. Olli sorgte dafür, dass uns unser Lieblingsstück von der Busfahrt nicht aus dem Kopf gehen konnte: "Que sera, sera..." sang er mit wachsender Begeisterung wann immer man es grade wieder verdrängt hatte. Und auch wenn Olli nicht an Board war, es verging nicht eine Ausfahrt ohne dass irgend jemand dieses Lied pfiff, sang oder summte! Cadaques2003 3

Leider gab´s auch zunehmend durch Erkältung bedingte Ausfälle. Olli ließ sich davon nicht den Mut nehmen und konnte zumindest noch einen TG verbuchen: Ankerleine, 7min, 11m!

Cadaques2003 4 Wenn auf einer Clubfahrt eins nicht fehlen darf, ist das wohl die Tauchertaufe. Neptun Reinhard vollführte sein Werk während unseres gemeinsamen Grillabends, was für viele in einer riesigen Wasserschlacht endete.
Der Abfahrtstag überraschte uns mit trübem, kalten Wetter, zum ersten Mal nahmen wir unser Frühstück nicht im Freien ein. Die Stimmung der kleinen Gruppe derer, die auch den letzten Tag noch zum Tauchen nutzen wollte, war gedämpft als es auch noch zu regnen anfing. Volker stellte amüsiert fest, dass überwiegend Frauen zum harten Kern zählten. Dafür wurden wir mit einem Super TG an der Messina belohnt! Beim Abtauchen erledigte Monika erst mal, was schon lange überfällig war: Sie band P3 per Body Leine am Ankerseil fest! . Dann fand sie für mich noch einen Oktopus mit echten Modell-Qualitäten. Im Geröllfeld erwartete uns noch jede Menge Getier, unter anderem der Zackenbarsch, der mir bisher noch gefehlt hatte. Da war die Stimmung doch trotz Regen gleich viel besser auf der Rückfahrt!

Traditionell versammelten sich dann wieder alle, die fertig gepackt hatten zum letzten Mal bei Juan zu Bier, Wein, Boccadillios, Kuchen und Sekt. Und unsere Busfahrer begrüßten wir mit einem ganz besonderen Ohrenschmaus: Fröhlich schallend sang der ganze Bus...na was wohl?
Cadaques2003 5   Que sera, sera, whatever will be, will be….

Karin Sander

Menorca 2005 und 2006

Die spanische Insel Menorca ist die östliche und nördlichste der Balearen. Hier leben ca. 80.000 Einwohner auf 700 km2 bei einer Länge von etwa 50 km und ca. 16 km Breite. Mahon heißt die Hauptstadt und wird Mao genannt. Die 117 km lange Küstenlinie bietet zahlreiche Abwechslungen: Steilküsten, abgeschiedene Buchten und lange Strände sowie einige Naturhäfen. Von geruhsamer Beschaulichkeit geprägt ist die Landschaft: Viele von Steinmauern gesäumte Felder, weißgetünchte Bauernhöfe mit alter Käsetradition, idyllische Dörfer und malerische Fischerorte.

Hier waren wir 2005 und 2006 als "kleiner Ersatz" für die Cadaques-Clubfahrten.

 

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Menorca 2005 Menorca 2006

 

Lanzarote 2008
    
Clubfahrt des TCM nach Puerto del Carmen

2008 Lanzarote1Nach einjähriger Pause fand im November endlich wieder eine Clubfahrt statt. Ziel unserer Tour war "Speedys Diving Center", eine Basis in Puerto del Carmen auf Lanzerote unter der Leitung von Ex-Clubmitglied Stephan Reiners. Zusammen mit Martin vom "Schnorchel" fielen wir 14 TCM´ler dann am frühen Vormittag auf der Apartment Anlage "Arena Dorada" ein und bezogen unsere Quartiere. Die Räume waren sauber und zweckmäßig eingerichtet, einzige Haustiere waren zwei graue Täubchen, die ihren Stammplatz auf der Terrasse von Brigitte und Simone hartnäckig vereidigten.
Die Basis liegt direkt in der Anlage. Stephan checkte uns ein und zeigte uns die Räumlichkeiten. Beim ersten Bierchen ließ sich alles prima entspannt besprechen, Urlaubsstimmung breitete sich aus.

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Am nächsten Morgen starteten wir dann zu den ersten Tauchgängen. Ich werde mich hier mal etwas kurz halten, da ihr sicher alle den Bericht von Reinhard und Karin vom Vorjahr (Flossenblatt 113) gelesen habt, dem ich mich nur anschließen kann.

Am nächsten Morgen starteten wir dann zu den ersten Tauchgängen. Ich werde mich hier mal etwas kurz halten, da ihr sicher alle den Bericht von Reinhard und Karin vom Vorjahr (Flossenblatt 113) gelesen habt, dem ich mich nur anschließen kann. Nach den Tauchgängen sah man überwiegend strahlende Gesichter, da fast jedes Mal Engelhaie, Seepferdchen, Barrakudas oder fette Zackenbarsche gesichtet wurden... manchmal sogar bei einem einzigen Tauchgang.

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Daneben gab es Sepien, Rochen, Muränen, Drachenköpfchen, Octopoden, Trompetenfische, Nacktschnecken, jede Menge Gespensterkrabben und eine Höhle voller Garnelen. Während des Nachttauchgangs konnten wir einer Gespensterkrabbe beim Dinner zusehen, sie zersägte sich in aller Ruhe einen toten Meerpfau. Daneben gab es Sepien, Rochen, Muränen, Drachenköpfchen, Octopoden, Trompetenfische, Nacktschnecken, jede Menge Gespensterkrabben und eine Höhle voller Garnelen.

Daneben gab es Sepien, Rochen, Muränen, Drachenköpfchen, Octopoden, Trompetenfische, Nacktschnecken, jede Menge Gespensterkrabben und eine Höhle voller Garnelen. Während des Nachttauchgangs konnten wir einer Gespensterkrabbe beim Dinner zusehen, sie zersägte sich in aller Ruhe einen toten Meerpfau.

Apropos Dinner. Das Essen auf der Insel war hervorragend, besonders für Liebhaber von Steakfleisch oder Meeresgetier in knoblauch-dominierender Zubereitung. Wir hätten unsere Restaurant-Testwoche gerne weiter geführt, aber die Zeit war ja knapp. Auch gab es einen sehr netten Irish Pub in unserer Nähe, wo man bei Guinness und Lifemusik gemütlich beisammen sitzen konnte.

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 Daneben gab es Sepien, Rochen, Muränen, Drachenköpfchen, Octopoden, Trompetenfische, Nacktschnecken, jede Menge Gespensterkrabben und eine Höhle voller Garnelen. Während des Nachttauchgangs konnten wir einer Gespensterkrabbe beim Dinner zusehen, sie zersägte sich in aller Ruhe einen toten Meerpfau.

Apropos Dinner. Das Essen auf der Insel war hervorragend, besonders für Liebhaber von Steakfleisch oder Meeresgetier in knoblauch-dominierender Zubereitung. Wir hätten unsere Restaurant-Testwoche gerne weiter geführt, aber die Zeit war ja knapp. Auch gab es einen sehr netten Irish Pub in unserer Nähe, wo man bei Guinness und Lifemusik gemütlich beisammen sitzen konnte.

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Neue Rituale wurden eingeführt: Nach dem Tauchen trafen wir uns regelmäßig zum "Sundowner" am Strand. Von der Treppe aus hatte man einen super Blick auf den Sonnenuntergang und konnte die Ereignisse des Tages Revue passieren lassen.
Und dann waren da noch die Mauerbesprechungen. Kleine, weiße Mauern in angenehmer Thekenhöhe trennten unsere Terrassen voneinander. An der Mauer von Reinhard und Karin mussten wir irgendwie immer alle vorbei, wenn wir nach Hause wollten. Damit war ein Plätzchen für die letzte nächtliche Gesprächsrunde schnell gefunden.

Abgerundet wurde die Reise noch mit einem gemeinsamen Grillabend an der Basis. Unsere Mittaucher Bernd und Reiner besorgten Fleisch und Beilagen und spendierten einen Beitrag von 2 Getränken pro Nase. Stephan schwang die Monstergabel und bewies als Grillmaster wahres Können. Das war wohl der einzige Abend, an dem Simone ihr Steak nicht reklamieren musste!
Insgesamt eine echt schöne Woche mit viel Spaß und kurzweiligen Tauchgängen. Und während Martin am Flughafen eine neue Gruppe in Empfang nahm und noch bleiben durfte, hieß es für uns "Abschied nehmen". Wir wurden stattdessen mit Schneetreiben und eisigen Temperaturen in Greven begrüßt, als wir den Flieger verließen!

Ein herzliches "Danke schön" an dieser Stelle noch an Stephan, an Organisator Reinhard und an alle Teilnehmer, die die Woche zu einer gelungenen Clubfahrt gemacht haben!

Karin Sander

Lanzarote 2009

2009 Lanzarote1Im Dezember 2009, pünktlich zum Nikolaus Tag, fielen wir mit 25 Leuten in der Ferienanlage „Arena Dorada“ auf der spanischen Insel Lanzarote ein. Die Gruppe bestand aus TCM´lern, Schnorchlern und Gästen. Nach dem die Apartments verteilt und bezogen waren gingen wir hinüber zur Tauchbasis „Speedy´s Diving Center, um Basisleiter Stefan zu begrüßen. Einige machten gleich am Nachmittag noch ihren ersten Tauchgang. Am frühen Abend versammelten wir uns traditionell zum Sonnenuntergang an der Treppe, wo schon im letzten Jahr so einige Gruppenfotos entstanden waren. Dieses Jahr zeigten die ersten Bilder zahlreiche Münsteraner Nikoläuse.

2009 Lanzarote2Trotz der recht großen Gruppe klappte das Tauchen reibungslos. Das Meer um Lanzarote bietet sowohl Anfängern als auch fortgeschrittenen Tauchern ein abwechslungsreiches Programm. Es gibt tiefe und flache Gebiete, Grotten und Wracks, Zackenbarsche, Engelhaie, Barrakudas, Kraken, Sepien, Garnelen und jede Menge Kleingetier zu sehen, mit etwas Glück und dem erfahrenen Guide sogar Seepferdchen.

 

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 2009 Lanzarote5 2009 Lanzarote6

 2009 Lanzarote7Auch für Nichttaucher gibt es einiges zu sehen auf der Vulkaninsel Lanzarote. Im Nationalpark „Timanfaya“ kann man per Bus durch die Kraterlandschaft fahren und anschließend im Zentrum des Parks die Kraft der Erdwärme bei verschiedenen Vorführungen kennen lernen. Im Norden der Insel lädt der „Guinate Tropical Park“ zum Spaziergang ein.

 Nicht weit entfernt kann man am Aussichtspunkt „Mirador del Rio“ ein Bierchen oder Käffchen trinken und ein paar tolle Fotos machen. Weitere Highlights der Insel sind die Lavahöhlen „Cuevo de los Verdos“, das Museum des Inselkünstlers Cesar Manrique oder der grüne See „El Golfo“. Besonders entspannt sind diese Spots übrigens in einem Cabrio zu erreichen, welches man sich überall in Puerto del Carmen ausleihen kann ;-)

 

2009 Lanzarote8Auch für dieses Jahr ist eine Clubfahrt nach Lanzarote geplant, und zwar vom 5. bis 12. Dezember. Wer also Lust bekommen hat und statt Nikolausstiefel mal die luftigen Flip Flops vor die Tür stellen möchte, kann sich schon mal anmelden beim 1. Vorsitzenden Reinhard Berger. Weitere Infos gibt´s auf

http://www.tauchen-lanzarote.de/

Karin Sander

 

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Auch für dieses Jahr ist eine Clubfahrt nach Lanzarote geplant, und zwar vom 5. bis 12. Dezember. Wer also Lust bekommen hat und statt Nikolausstiefel mal die luftigen Flip Flops vor die Tür stellen möchte, kann sich schon mal anmelden beim 1. Vorsitzenden Reinhard Berger. Weitere Infos gibt´s auf

http://www.tauchen-lanzarote.de/

Karin Sander

 

   
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